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Therme Meran - Baden, ohne nass zu werden

Eines der beeindruckendsten Gebäude in Meran (Südtirol) ist die Therme: Vor der atemberaubenden Berglandschaft in Südtirol ist sie ein gelungenes Beispiel für moderne Architektur und Design. Das Wellness-Angebot basiert auf natürlichen Rohstoffen der Region, wie zum Beispiel Schafwolle. Ein Bad in der wohlig warmen Wanne voll mit Wolle verspricht Badevergnügen und Entspannung ganz ohne nass zu werden.

Ab sofort kann man in der Therme Meran wieder in frisch geschorener Schafwolle baden. Vor kurzem wurden die Südtiroler Schafe vor dem Auftrieb auf die Sommeralmen noch einmal geschoren. Die Wolle verwendet die Therme Meran für eine ungewöhnliche Wellness-Anwendung. Anstatt in Schaumkronen abzutauchen, ruht der Gast 20 Minuten in einer Holzwanne eingebettet in geruchsneutraler, trockener Schafwolle. Ganz ohne kratziges Wollpulli-Gefühl. Die Wolle wird einmal gewaschen, ansonsten ist sie unbehandelt. Das darin enthaltene Lanolin wirkt pflegend und rückfettend: Die Haut wird geschmeidig und weich. Nach der Anwendung sollte daher auch nicht sofort geduscht werden. Da die Wolle keine Körperwärme entweichen lässt, regt das Schafwollbad die Zirkulation an. So können Blockaden gelöst und das Immunsystem gestärkt werden.

Das Herzstück der Therme

2000 Quadratmeter Wasserfläche verteilen sich über insgesamt 25 Pools, acht Saunen und etliche Behandlungsräume sorgen für ein vielseitiges Angebot. Im 51.000 Quadratmeter großen Thermenpark können sich die Gäste an der frischen Luft entspannen und zwei Bistros stillen den Hunger und Durst der Besucher. Das Herzstück der Therme Meran bildet ein 48 auf 48 Quadratmeter großer Glaskubus. Dieser gibt dem Besucher aus allen Winkeln der Therme freien Blick auf die in markantem weiß leuchtende Ifingergruppe (Berggruppe).

Futuristischer Glaskubus mit Heilkräften

Von Stararchitekt Matteo Thun stammt das Innendesign der Therme Meran mit ihrer Pool- und Wellnesslandschaft. Mitten in der Stadt gelegen, sticht das Hauptgebäude sofort ins Auge: Ein futuristischer Glaskubus auf einer Fläche von 48 mal 48 Metern, entworfen vom Architektenteam Baumann Zillich Berlin. Von außen schön anzusehen, erschließt sich sein Reiz vor allem für die Besucher im Inneren. Während des Bads in einem der 13 Innen-Pools spiegelt sich das Sonnenlicht im Wasser und man hat einen wundervollen Ausblick auf die Südtiroler Berglandschaft. Im Sommer sind zusätzlich zwölf schön gestaltete Außenpools geöffnet. Zudem wirkt das Wasser der Therme entspannend, es kommt aus Thermalquellen der Region. Die Einzelbäder können in radonhaltigem Wasser mit Heilwirkung genommen werden. Die trockene Art der Tiefenentspannung kostet 29 Euro für 20 Minuten.

Quelle: sew, t-online.de

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